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Neubau Dornröschenbrücke: Wo fahren die Radler während der Bauzeit?

Dornröschenbrücke
Die Stadt Hannover plant die in den Fünfzigerjahren errichtete Dornröschenbrücke durch einen Neubau zu ersetzen. Die Brücke führt über die Leine und verbindet die Stadtteile Linden-Nord und Nordstadt.

Nach den derzeitigen Planungen wird das Bauwerk vom zweiten Quartal 2022 bis zum vierten Quartal 2023 für Radfahrer und Fußgänger nicht zur Verfügung stehen. Alternative Möglichkeiten zur Führung des Verkehrs der stark frequentierten Brücke während des Neubaus sind derzeit in Planung.

Behelfsbrücke „In den Kämpen“

Da eine Behelfsbrücke aufgrund der beengten Verhältnisse nicht unmittelbar neben der Dornröschenbrücke gebaut werden kann, böte sich die Errichtung einer solchen Brücke nur auf Höhe des Durchlasses unterhalb des Bremer Damms zur Straße In den Kämpen an. Für den Alltagsverkehr in Richtung Innenstadt würde die Lage allerdings einen großen Umweg bedeuten. Die Miete einer Behelfsbrücke aus Stahl mit einer Breite von 2,50 m kostet circa 700.000 Euro.

Alternativen

Folgende Alternativen zur Behelfsbrücke werden zurzeit von der Stadt geprüft:

  • Signifikante Verkürzung der Bauzeit
  • Ersatzneubau für die Dornröschenbrücke direkt neben der alten Brücke, um diese parallel zum Neubau noch eine Weile nutzen zu können
  • Erweiterung der Justus-Garten-Brücke (auch Fährmanns- oder Faustbrücke genannt) für den Umleitungsverkehr, später als Dauerlösung
  • Bau einer zweiten Brücke parallel zur Justus-Garten-Brücke, die ausschließlich für Fuß- oder Radverkehr genutzt wird
  • Verbesserte Wegführung über die Leinertbrücke (auch Spinnereibrücke genannt) durch Ausbau der Radverkehrsanlagen

Justus-Garten-Brücke










Leinertbrücke


 

Quelle: Stadt Hannover

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