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Velorouten Hannover: Markierungen und Bauarbeiten

Die Verwaltung wurde 2019 durch den Rat beauftragt, ein Veloroutennetz auf Basis eines Vorschlags des ADFC zu erarbeiten, das alle Stadtteile mit der Innenstadt verknüpft. 
 
Ziel ist es, das Netz bis 2030 abschnittsweise zu realisieren.

2020 wurde ein stadtteilverbindendes Veloroutenkonzept auf Grundlage der Routenvorschläge der Stadt und des ADFC entwickelt. Dieses stimmte die Stadt mit Fachleuten des ADFC, des BUND, des VCD, der BIU sowie der Region Hannover ab.

Fünf von zwölf Velorouten bereits markiert

Entstanden ist ein Netz mit zwölf Velorouten auf einer Gesamtlänge von etwa 90 Kilometern, die die Innenstadt Hannovers sternförmig mit allen Stadtbezirken verbinden. Auf diesen Routen soll ein Qualitätsstandard gewährleistet werden, der ein komfortables, zügiges und sicheres Radfahren ermöglicht. Für Velorouten werden eigene Standards zur Führungsform, Breite oder auch Oberflächenbeschaffenheit angestrebt.

Bereits im Herbst 2020 wurden fünf Velorouten (Nr. 03, 06, 08, 09 und 12) mit einer provisorischen Kennzeichnung durch Piktogramme, Banderolen mit GPS-Codes und Fahnen an den Start und Zielpunkten versehen. Es ging darum, den öffentlichen Diskurs zu diesen Velorouten, die in erster Priorität in die Umsetzung gehen sollen, einzuleiten.

Die nächsten Baumaßnahmen

2021 wurden bei der Veloroute 08 erstmals bauliche Maßnahmen umgesetzt. Die Baumaßnahmen für die derzeit in Planung oder bereits in der Realisierung befindlichen Velorouten 03, 05 (bis Anderten), 06, 08 und 09 sollen nach Möglichkeit bis Ende 2023, der Veloroute 02 bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

Die Finanzierung dieser Projekte mit einem Gesamtvolumen von etwa 23,5 Millionen Euro unter Einbeziehung von Fördermitteln ist sichergestellt.

Karte mit Velorouten (pdf)

Grafik vom ADFC

Bereits gekennzeichnete Velorouten:
 
Bürger können sich beteiligen

Wer Hinweise für die Planung des Routennetzes geben möchte, kann diese per E-Mail an folgende Adresse senden: fb-tiefbau.Veloroutennetz@hannover-stadt.de.
 
Einheitliche Kennzeichnungen und Mindestbreiten

Für Velorouten sollen künftig folgende Standards gelten: Mit einheitlicher Kennzeichnung – etwa durch Markierung oder Beschilderung – sind sie durchgängig erkennbar. Im Einrichtungsverkehr sind sie 2,50 Meter breit, im Zweirichtungsverkehr haben sie eine Mindestbreite von drei Metern.

Die Routen sollen Oberflächen mit hoher Qualität erhalten. In bebauten Bereichen sind sie durchgehend beleuchtet. Damit Radler auf den Velorouten zügig vorankommen, sind entsprechende Vorfahrtregeln sowie angepasste Ampelschaltungen vorgesehen. Wartezeiten – etwa an Kreuzungen – sollen dadurch reduziert oder sogar vermieden werden.


Quelle: Stadt Hannover

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