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Velorouten Hannover: Stadt beginnt mit Markierungen

Die ersten Strecken des geplanten Veloroutennetzes werden sichtbar: Die Stadt hat begonnen, fünf der zwölf geplanten Routen provisorisch zu kennzeichnen. 

Jeweils die Start- und Endpunkte werden mit einer Fahne signalisiert. Der Streckenverlauf wird mit Banderolen an Straßenlaternen sowie mit Straßenmarkierungen sichtbar gemacht. 

In zehn Jahren sollen die notwendigen Maßnahmen für zügig zu befahrende Velorouten geplant und, wo erforderlich, baulich umgesetzt werden.

Karte mit Velorouten (pdf)

Die ersten Velorouten, die in den kommenden Wochen sichtbar gemacht werden, sind die Routen:
 
3: Mitte – Oststadt – List – Sahlkamp – Bothfeld/Lahe,
6: Mitte – Bult – Kirchrode/Bemerode,
8: Mitte – Südstadt – Döhren – Wülfel,
9: Mitte – Linden-Süd – Ricklingen – Oberricklingen,
12: Mitte – Nordstadt – Herrenhausen – Leinhausen – Stöcken.

Die Kennzeichnung dieser Routen soll, abhängig von der Witterung, etwa vier Wochen dauern. Die Routenverläufe stehen zum Nachfahren auch digital als GPX-Dateien für Navigationsgeräte im Internet unter www.hannover.de zur Verfügung.

Bürger können sich beteiligen

Das Konzept der Verwaltung, das Oberbürgermeister Belit Onay im Juni öffentlich vorgestellt hat, baut auf einem Vorschlag des ADFC auf und wurde von den politischen Gremien im Juli mehrheitlich als Grundlage für die weitere Planung angenommen. Mit der nun erfolgenden Kennzeichnung der vorgeschlagenen Verläufe von fünf Velorouten setzt die Verwaltung einen Antrag der Mehrheitsfraktionen im Rat um, die künftig auszubauenden Velorouten im Streckenverlauf für die Bürger sichtbar zu machen. Wer Hinweise für die Planung des Routennetzes geben möchte, kann diese per E-Mail an folgende Adresse senden: fb-tiefbau.Veloroutennetz@hannover-stadt.de.
 
Einheitliche Kennzeichnungen und Mindestbreiten

Für Velorouten sollen künftig folgende Standards gelten: Mit einheitlicher Kennzeichnung – etwa durch Markierung oder Beschilderung – sind sie durchgängig erkennbar. Im Einrichtungsverkehr sind sie 2,50 Meter breit, im Zweirichtungsverkehr haben sie eine Mindestbreite von drei Metern. Die Routen sollen Oberflächen mit hoher Qualität erhalten. In bebauten Bereichen sind sie durchgehend beleuchtet. Damit Radler auf den Velorouten zügig vorankommen, sind entsprechende Vorfahrtregeln sowie angepasste Ampelschaltungen vorgesehen. Wartezeiten – etwa an Kreuzungen – sollen dadurch reduziert oder sogar vermieden werden.


Quelle: Stadt Hannover

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