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Hannover plant neue Velorouten

Der Landeshauptstadt Hannover will in den kommenden zehn Jahren ein Velorouten-Netz aufbauen. Demnach sollen künftig zwölf Velorouten ausgehend vom City-Rad-Ring in der Innenstadt radial in alle Stadtbezirke führen.

Um das Velorouten-Konzept zu erarbeiten, hat die Stadt ein Ingenieurbüro hinzugezogen. Die vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) vorgeschlagenen sowie weitere alternative Routenverläufe wurden intensiv untersucht und gemeinsam mit den Gutachtern abgefahren.

Karte mit Velorouten (pdf)

Ergebnis der Studie ist der Plan für ein Netz mit zwölf Routen, das in einem Workshop mit Fachleuten des ADFC, des Bund für Umwelt und Naturschutz Region Hannover, des Verkehrsclub Deutschland, der Bürgerinitiative Umweltschutz sowie der Region Hannover auf den Prüfstand gestellt wurde.

Bereits in der konkreten Planung befindet sich die Veloroute 3 in Richtung Bothfeld, für die mit Antrag zum Haushaltsplan 2019/2020 eine erste Umsetzungspriorität durch den Stadtrat festgelegt wurde. Nach aktueller Zeitplanung soll die Planung im Frühjahr 2021 zum Beschluss vorgelegt werden, so dass die Umsetzung ab 2. Jahreshälfte 2021 erfolgen könnte.

Erstmal nur als Provisorium

Zur provisorischen Kenntlichmachung von vier Velorouten liegt ein Antrag der Mehrheitsfraktionen im Rat vor. Dieser wird im kommenden Bauausschuss beraten. Sollte der entsprechende Beschluss im Verwaltungsausschuss erfolgen, wird die Verwaltung noch im Sommer vier ausgewählte Velorouten kenntlich machen.

Für Velorouten gelten Standards. Mit einheitlicher Kennzeichnung – etwa durch Markierung oder Beschilderung – sind sie durchgängig erkennbar. Im Einrichtungsverkehr sind sie 2,50 Meter breit, im Zweirichtungsverkehre haben sie eine Mindestbreite von drei Metern. Die Routen sollen Oberflächen mit hoher Qualität erhalten. In bebauten Bereichen sind sie durchgehend beleuchtet. Damit Radler auf den Velorouten zügig vorankommen, sind entsprechende Vorfahrtregeln sowie angepasste Ampelschaltungen vorgesehen. Wartezeiten – etwa an Kreuzungen – werden dadurch reduziert oder sogar vermieden.

Quelle: Stadt Hannover

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