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Pop-Up-Radwege und Parkplatzsperrung - Stadt experimentiert mit Autofreiheit

Vom 5. Juli bis zum 1. August 2021 werden Teile der Schmiedestraße, Marktstraße und der Parkplatz  Köbelinger Markt zu einer temporären Fußgängerzone umgewandelt und dazu für den Autoverkehr gesperrt. Das Parkhaus Schmiedestraße bleibt anfahrbar. 

Die Stadt möchte die gesperrten Flächen in dieser Zeit zu einem Kreativraum umgestalten. In der ersten Woche, vom 5.  bis zum 11. Juli, bietet sie ein dichtes Programm – unter anderem mit Kultur- und Bewegungsangeboten sowie neuen Aufenthaltsmöglichkeiten. 

In der Zeit danach sind Interessierte aufgerufen, sich mit eigenen Ideen zum Stadtleben von morgen auf den Flächen einzubringen.

Infos und Teilnahmebedingungen

Pop-up-Radwege Am Schiffgraben und Celler Straße

Andere Großstädte wie Berlin oder München hatten bereits zu Beginn der Pandemie Autospuren für Radfahrer abgeklebt. Nun zieht Hannover mit zwei Pop-Up-Radwegen nach. In der letzten Juniwoche wird auf der östlichen Fahrbahnseite des Schiffgrabens in Richtung stadtauswärts eine der beiden vorhandenen Fahrspuren dem Autoverkehr entzogen und durch entsprechende Markierung für den Radverkehr zur Verfügung gestellt. 

Pop-up-Radweg Am Schiffgraben

Die Maßnahme erstreckt sich von der Einmündung der Lavesstraße bis zur Einmündung Hinüberstraße unter der Bahnbrücke. 

Auf der westlichen Fahrbahnseite der Celler Straße wird ab der Einmündung Hamburger Allee bis zur Einmündung der Kohlrauschstraße ein Pop-Up-Radweg als Radfahrschutzstreifen mit entsprechender flächigen Rotmarkierung eingerichtet. Die Bushaltestelle bleibt anfahrbar.

Nach Beendigung der Baumaßnahme an der Stützmauer in der Herschelstraße ist beabsichtigt, auch auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite der Celler Straße eine der beiden Fahrspuren des Kfz-Verkehrs den Radfahrenden als Verkehrsversuch zur Verfügung zu stellen.

Dazu wird der Radverkehr stadtauswärts ab Einmündung Herschelstraße von der Nebenanlage auf die Fahrbahn geleitet und in einem entsprechend markierten Radfahrstreifen unter der Bahnbrücke bis zur anschließenden Aufstellfläche vor der Ampelanlage Hamburger Allee geführt. Diese Maßnahme wird voraussichtlich im August umgesetzt werden können.

Die Stadt beabsichtigt, die Verkehrseinflüsse zu dokumentieren, um nach Ablauf des Verkehrsversuches Rückschlüsse auf eine dauerhafte Lösung zu entwickeln. 

Quelle: Stadt Hannover
Google-Karte: HAZ


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