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Fördergeld für Ihmezentrum-Durchwegung gesichert

Von der Blumenauer Straße zur Ida-Arenhold-Brücke, direkt durchs Ihmezentrum, führt die schnellste Radverbindung von Linden-Mitte in die Innenstadt.

Doch viele Bürger trauen sich nicht, sie zu benutzen. Zu dunkel, zu wenig soziale Kontrolle. Trennwände versperren den Blick, dazu Taubenkot und Uringestank. Wer trotzdem hindurchradelt, kündigt an den Abzweigungen sein Kommen per Warnklingeln an.

Bereits seit 2017 plant die Stadt Hannover zusammen mit wechselnden Eigentümern des Ihmezentrums die sogenannte Durchwegung attraktiver zu gestalten. Es soll eine breit ausgebaute Fuß- und Radwegeverbindung entstehen, deren gute Ausleuchtung und hochwertige Gestaltung zu einem höheren Sicherheitsgefühl beitragen.

Es gab ein Bürgerbeteiligungsverfahren, Anwohnerwünsche führten zu Detailveränderungen.

Das Projekt wird vom Bund im Rahmen der „Nationalen Projekte des Städtebaus“ gefördert. Es stehen mit dem Eigenanteil der Landeshauptstadt Hannover (LHH) insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.

Baubeginn Dezember/Januar

Die Förderzusage des Bundes war zunächst mit einer Realisierung des Projektes bis Ende 2021 verbunden. Da sich diese verzögerte, musste die Stadt die Verlängerung der Förderung beantragen. Diese Verlängerung hat der Fördergeber nun gewährt.

Bis September 2022 muss die Durchwegung fertiggestellt werden, sonst verfällt die Förderung erneut. Der Bauantrag ist genehmigt, die Vergabeverfahren für die Bauleistungen sind im Gang. 

Die Bauherrin Projekt IZ Hannover GmbH (Lars Windhorst) rechnet mit einem Baubeginn Dezember 2021/Januar 2022.

Der Radweg ist ein Teilstück der Veloroute 10.

 Quelle: Stadt Hannover

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