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Fahrkartenpreise für Bus- und Bahnfahrten steigen erneut

 
The same procedure as last year. Im Großraum-Verkehr Hannover (Üstra) erhöhen sich zum Jahreswechsel viele Fahrkartenpreise. Sie steigen im Schnitt um drei Prozent.

Ab dem 1. Januar 2026 kosten "Einzelkarten" in den drei Tarifzonen zwischen 10 und 20 Cent mehr (Für Zone A, B oder C: 3,70 € | A+B oder B+C: 4,70 € | A+B+C: 5,70 €).

Die "Tageskarte" steigt sogar um 20 bis 40 Cent (Eine Zone 7,40 € | Zwei Zonen 9,40 € | Drei Zonen 11,40 €).

Auch "6er-Karten" werden teurer (19,70 €/Sechser-Block | 24,50 € | 30,10 €). Der Preis für die "6er-Tageskarte" steigt um 1,20 € bis 1,80 € (35,10 €/Sechser-Block | 43,90 € | 53,80 €).

Sozialtarif und Monatskarten

Für Erwachsene, die im Sozialtarif unterwegs sind, kostet die "Tageskarte S" nun: 3,70 € | 4,70 € |  5,70 €.

Eine Monatskarte 2. Klasse für alle drei Zonen (A, B und C) kostet im Einzelkauf ab 01. Januar 2026 138,30 €, im Abo 117,60 €.

Die "Seniorennetzkarte" für Rentner ab 60 Jahren wird um 1,20 Euro auf 36,40 € erhöht, im Abo sind es dann 30,90 €.

Kinder- und Kurzstreckentickets bleiben beim alten Preis

Unverändert bleiben die Preise für "Einzelkarte Kind" (1,40 €), "Tageskarte Kind" (2,80 €) und im Sozialtarif die "Tageskarte S Kind" (1,40 €).

Der Preis für die "Kurzstreckenkarten" wird ebenfalls nicht angehoben (1,80 Euro in allen Zonen).

Gleiches gilt für die "Jugendnetzkarte". Sie kostet weiterhin 18 Euro pro Monat und kann von Schülerinnen und Schülern sowie von Auszubildenden bis 23 Jahre genutzt werden.

Mit der seit einigen Jahren erhältlichen "Ausbildungsnetzkarte" können Schülerinnen und Schüler, Azubis sowie Teilnehmende an einem Freiwilligen Jahr oder am Bundesfreiwilligendienst vergünstigt im gesamten Zonengebiet ABC fahren. 

Sie ist ein Angebot für alle ab ein Alter von 23 Jahren. Die Fahrkarte kostet im Einzelverkauf weiterhin 38,60 € pro Monat.

Übersicht mit allen Fahrkartenpreisen im Nahverkehr Hannover

Die neuen Fahrpläne für 2026 sind unter  www.efa.de abrufbar.

Üstra-Tickets gelten in diesen Bussen und Bahnen:
Üstra, Regiobus, Sprinti, DB Regio, Start, S-Bahn, Westfalenbahn, Erixx, Metronom und SHG (Schaumburg).

Fahrkarten sind im Online-Ticket-Shop, im  Üstra-Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32, in Vorverkaufsstellen wie z. B. Kiosken, an Automaten, per Üstra-App oder im DB Navigator erhältlich. In den Stadtbahnen kann kein Ticket gelöst werden.

Erfreulich und nicht in allen Verkehrsbünden üblich: Kurzstrecken-, Einzel- und Tageskarten, die ab 01.01.2020 erworben worden sind, können auch nach dem 31.12.2025 weiter zur Fahrt genutzt werden.

Quelle: Üstra
Foto: Stadtbahnlinie 10 am Steintor

2 Kommentare:

  1. Das Tagesticket Zone 2 kostet jetzt satte 0,20 Cent mehr. Das sind 3,7% Preiserhöhung.

    Wodurch ist das gerechtfertigt?

    Weder das Angebot noch der Service GvH rechtfertigen eine solche Preispolitik!

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  2. Wird mal wieder Zeit für den roten Punkt. Anstelle einmal drastisch die Preise zu erhöhen, wird der Bürger inzwischen getäuscht, indem zweimal im Jahr die Preise erhöht werden und das regelmäßig.

    Auszüge aus dem Geschäftsbericht 2016
    "Auf Ebene des GVH wurde zum
    1. Januar 2016 eine Tarifanpassung von durchschnittlich
    2,2 % durchgeführt."

    "Die Einnahmen aus den vom Fahrgast gezahlten
    Fahrgeldern sind im Geschäftsjahr 2016 gegenüber
    dem Vorjahr um 11.064 Tsd. € bzw. 7,2 % auf
    163.875 Tsd. € gestiegen."

    In Aktiengesellschaften geht es doch immer nur um Zahlen und den damit verbundenen Umsatzsteigerungen.

    Aber die Deutschen sind ja zu bequem, solche Aktionen wie der Rote Punkt mal wieder zu initiieren.

    Über die Pünktlichkeit der Bahn bzw. der Stadtbahn, kann man wirklich nichts sagen. Sauberkeit ist auch in Ordnung aber keine Rechtfertigung für den immensen Anstieg der Preise binnen der letzten Jahre.

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