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Fahrkartenpreise für Bus- und Bahnfahrten steigen erneut

 
The same procedure as last year. Im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) erhöhen sich zum Jahreswechsel viele Fahrkartenpreise. 

Ab dem 1. Januar 2022 kosten Einzelkarten in allen drei Zonen  0,10 € mehr (ab 2022: 3,10 € | 3,90 € |  4,80 €), die Tageskarte steigt ebenfalls um 10 Cent (6,10 € | 7,70 € |  9,30 €), und der Preis für das Tageskarte Gruppe für die einzelnen Zonen erhöht sich um 0,20 € (11,40 € | 14,20 € | 17,20 €).

Auch 6er-Karten werden teurer und kosten 0,20 € je Sechser-Block mehr (16,70 €/Sechser-Block | 20,40 € | 25,40 €).  Der Preis für die 6er-Tageskarte, die exklusiv nur in der App erhältlich ist, wird nicht angehoben. (29,00 €/Sechser-Block | 37,00 € | 45,00 €). 

Monatskarten in den Zonen A bis C werden zwischen 60 Cent und 1,20 € monatlich teurer, in den Zonen D bis F bis zu 2,00 €. Eine Monatskarte 2. Klasse für alle drei Zonen (A, B und C) kostet im Einzelkauf statt 113,80 € ab 01. Januar 2022 115,00 €.

Kurzstrecken-, Kinder- und Sozialtickets bleiben beim alten Preis

Unverändert bleiben die Preise für Kurzstreckenkarten (1,60 €), Einzelkarte Kind (1,30 €), Tageskarte Kind (2,60 €) und im Sozialtarif die Tageskarte S Kind (1,30 €)  sowie die Tageskarte S (2,90 € | 3,70 € |  4,50 €).

Gleiches gilt für die Jugendnetzkarte. Sie kostet weiterhin 15 Euro pro Monat und kann von Schülerinnen und Schülern sowie von Auszubildenden bis 23 Jahre genutzt werden. Sie gilt im gesamten GVH Tarifgebiet. Die 2021 eingeführte Seniorennetzkarte für Rentner ab 60 Jahren bleibt preisstabil bei 30 Euro, im Abo bei 25,50 €.
 

Alte „Tickets“ bis Ende Juni umtauschen

Alte Einzel-, Tages- und Sammeltickets, die zwischen dem 01. Januar 2002 und 31. Dezember 2019 gekauft wurden, sind noch bis zum 30. Juni 2022 gültig.

Es dürfen ab dem 01. Juli 2022 somit nur noch Fahrausweise mit den seit 01. Januar 2020 gültigen Zonenbezeichnungen A, B oder C verwendet werden.

Die alten Tickets und auch einzelne Fahrkartenabschnitte von SammelTickets können ab 01. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022 im GVH Kundenzentrum (Karmarschstraße 30/32, 30159 Hannover) umgetauscht werden. Kunden erhalten dann entweder den entsprechenden Wert der alten „Tickets“ in bar ausgezahlt oder können den Betrag zum Kauf neuer, gültiger Fahrausweise nutzen.

Bei Einsendung der alten Fahrkarten auf dem Postweg erfolgt die Erstattung per Überweisung auf ein anzugebendes Girokonto. Eine Erstattung erfolgt auch bei den Verkaufsstellen der Deutschen Bahn.

Übersicht mit allen Fahrkartenpreisen im Nahverkehr Hannover

Flyer mit den neuen Tarifen

Die neuen Fahrpläne für 2022 sind unter www.efa.de abrufbar.

GVH-Tickets gelten in den Fahrzeugen folgender Verkehrsbetriebe: Üstra, Regiobus, DB Regio AG (bis 12. Juni 2022), Start, Transdev, Westfalenbahn, Erixx, Metronom, Sprinti und in der Buslinie 542 der Schaumburger Verkehrs-Gesellschaft.

Fahrkarten sind im GVH-Kundenzentrum in der Karmarschstraße, in Vorverkaufsstellen wie z.B. Kiosken, an Automaten, per GVH-App oder im DB Navigator erhältlich. In den Stadtbahnen kann kein Ticket gelöst werden. Pandemiebedingt ist der Fahrkartenkauf, der bislang in den Bussen beim Fahrpersonal möglich war, derzeit ausgesetzt.

Quelle: GVH

2 Kommentare:

  1. Das Tagesticket Zone 2 kostet jetzt satte 0,20 Cent mehr. Das sind 3,7% Preiserhöhung.

    Wodurch ist das gerechtfertigt?

    Weder das Angebot noch der Service GvH rechtfertigen eine solche Preispolitik!

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  2. Wird mal wieder Zeit für den roten Punkt. Anstelle einmal drastisch die Preise zu erhöhen, wird der Bürger inzwischen getäuscht, indem zweimal im Jahr die Preise erhöht werden und das regelmäßig.

    Auszüge aus dem Geschäftsbericht 2016
    "Auf Ebene des GVH wurde zum
    1. Januar 2016 eine Tarifanpassung von durchschnittlich
    2,2 % durchgeführt."

    "Die Einnahmen aus den vom Fahrgast gezahlten
    Fahrgeldern sind im Geschäftsjahr 2016 gegenüber
    dem Vorjahr um 11.064 Tsd. € bzw. 7,2 % auf
    163.875 Tsd. € gestiegen."

    In Aktiengesellschaften geht es doch immer nur um Zahlen und den damit verbundenen Umsatzsteigerungen.

    Aber die Deutschen sind ja zu bequem, solche Aktionen wie der Rote Punkt mal wieder zu initiieren.

    Über die Pünktlichkeit der Bahn bzw. der Stadtbahn, kann man wirklich nichts sagen. Sauberkeit ist auch in Ordnung aber keine Rechtfertigung für den immensen Anstieg der Preise binnen der letzten Jahre.

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